Kompetenzen und Erfahrungen

kompetenzen

Methode Outdoor:

Bruemmendorf-Training bietet Ihnen praxisorientierte Seminarkonzepte an, die den lernenden Menschen ins Zentrum stellen. Dabei werden die unterschiedlichsten Methoden eingesetzt, u. a. auch den Outdooransatz. An dieser Stelle soll dieser näher vorgestellt werden.

Was ist das?

Was ist das? Outdoortraining ist keine neue Erfindung, sondern ein bewährtes Konzept, das immer wieder in neue Kleider verpackt wird. Eindeutiger ist der Begriff Erlebnispädagogik, der impliziert, dass ein Lernprozess durch individuelles Erleben von besonderen Erlebnissen stattfindet, insbesondere dann wenn man physische, psychische und soziale Herausforderungen bewältigen muss. Zum besonderen Erlebnis werden diese Lernsituationen also dann, wenn die Lernenden mit Neuen und Unbekannten konfrontiert werden. Ist das Individuum eingebettet in eine Gruppe kommen Prozesse innerhalb der Gruppe hinzu, die ein Lernfeld sind – es entwickelt sich Teamarbeit. Zwar ist es einfach in der Natur Möglichkeiten zu finden Gruppen mit außergewöhnlichen Aktivitäten (z. B. Klettern) herauszufordern – deshalb nennt man das auch Outdoortraining -aber dieser Aufwand ist nicht immer möglich und sinnvoll. Nach dem gleichen Prinzip wirken Teamübungen, die mit einfachen Mitteln auf jeder Wiese mit Bäumen oder in einem Seminarraum möglich sind. Damit das ‚Neue / Unbekannte’ an diesen Übungen für potenzielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhalten bleibt, wird an dieser Stelle wenig dazu gesagt. Erfahrungsgemäß wird es nicht als störend wahrgenommen wird, wenn Einzelne eine Übung schon kennen, denn eingebettet im Team ist der Prozess wiederum neu.

Fazit Outdoortraining ist eine Methode die unabhängig vom Ort ist und kann durchaus indoor eingesetzt werden.

Vorteile

Welche Möglichkeiten bietet diese Methode für die Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? In technischer Hinsicht können sie zwar beispielsweise beim Klettern erlernen mit Seil und Sicherungstechnik umzugehen, aber das ist selten das Ziel. Outdoortraining ermöglicht das Entwickeln der eigenen Persönlichkeit in besonderer Weise. Der Mensch wird gefordert sich in die Gruppe zu integrieren, dabei die Aufgabe und die Zeit im Blick behalten muss und den persönlichen, sowie den Stress der anderen auszuhalten hat. Durch die Fokussierung auf ein Ergebnis und die Suche nach einer Lösung wird das Handeln und Ausprobieren zur zentralen Dimension - anders als bei Seminaren in denen kognitiv verarbeitet wird. Ist eine Teamübung so angelegt, dass sie nur gemeinsam mit der Gruppe gelöst werden kann, entsteht rasch eine Dynamik, wie sie in jedem Projektteam auftaucht. Die Gruppen sehen sich mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert: delegieren, führen, Verantwortung für Arbeitspakete übernehmen, die eigene Rolle im Team finden, Konflikte, Zeitdruck usw. und damit beginnt ein wesentlicher Entwicklungsprozess. Der Trainer hat nun die Aufgabe den Teilnehmerinnen und Teilnehmern dies bewusst zu machen und dabei zu unterstützen sich als Person und in der Gruppe zu verbessern.

Fazit Exzellente Teamleistungen benötigen Motivation, Kommunikation und Führung. Führung entsteht überall wo Menschen gemeinsam arbeiten. Teamarbeit und Führung brauchen Übung. Die Outdoor-Methode ist eine effektive Möglichkeit dieses zu üben und die Fähigkeiten ihrer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu steigern.

Ein Beispiel

Stellen Sie sich ein Kundenprojekt vor, in dem Soft- und Hardwareingenieure das Produkt entwickeln, Konstrukteure zeichnen was entwickelt wird, Einkäufer ihre Lieferanten auf die Spezifikationen der Bauteile prüfen und verhandeln, die Qualitäter Fehler finden, der Projektleiter keine disziplinarische Verantwortung für das Team trägt und die Vorplanung möglichst frühzeitig den SOP planen will. Jeder Einzelne hat eine andere Aufgabe und eine eigene Sicht auf das gleiche Projekt: der Einkäufer macht seinen Job richtig, wenn er den günstigsten Preis für ein Bauteil verhandelt, der Entwickler, wenn er die beste technische Lösung findet... Die arbeitsteiligen Spezialisierung birgt ein Potenzial für Missverständnisse, denn die notwendige Kommunikation ist nicht immer nur eine Sachinformation und führt häufig zu unfruchtbaren Zeitverlusten. Wenn sich das Team nicht persönlich kennt, oder an verschiedenen Standorten arbeitet, hat es auch kaum eine Chance Konflikte zu klären und als Team zusammenzuwachsen. Im Training würde es verschiedene Settings geben, die unterschiedliche Ziele verfolgen:

  1. Abseits vom Job mehr über sich und die anderen zu erfahren.
    Teamaufgaben die ein Gefühl des Erfolges und der Stärke im Team vermitteln.
  2. Übungen die jedem einzelnen ermöglichen eine andere Perspektive einzunehmen (Entwickler wird Qualitäter usw.) und die gegenseitige Akzeptanz stärken.
  3. Kommunikation und Feedback als ‚Schmiermittel‘ der Zusammenarbeit.
  4. Ein Highlight das dem Team als Erinnerungsanker dient – im Sinne von: ‚damals hatten wir es auch geschafft‘.

Möglichkeiten

Jemand hatte gesagt: ‘You can’t learn to ride a bicycle from a book’.
Menschen erlernen Verhalten durch Modelle / Vorbilder und Übung. Mit der Outdoormethode schafft man Trainingssituationen, in denen Führung, Teamarbeit, Risikobewältigung, Kommunikation usw. geübt werden – auch wenn dabei ‚Fehler‘gemacht werden, denn daran lernt der Mensch